Die Wörsinger Mineralquelle

Vor mehr als 200 Millionen Jahren befand sich auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland ein gewaltiges Binnenmeer. In der Folge entstand aus fossilienführenden Sedimenten durch Ablagerung der Muschelkalk. Diese Gesteinsschicht bildet den Ursprung für zahlreiche Tiefenwasser-Vorkommen.

Als Herbert Wörsinger im Jahr 1981 auf seinem Grund einen Brunnen bohren ließ, stieß er auf eine Wasserader. Das zutage geförderte Wasser enthielt neben Oberflächenwasser auch Hinweise auf natürliches Mineralwasser.

Seine Söhne Hartmut und Wolfgang Wörsinger entschlossen sich 1986 zu einer zweiten Bohrung unter Aufsicht des geologischen Landesamtes. In einer Tiefe von 140 Metern stießen sie auf reines Mineralwasser, die Grundlage für den heutigen Mineralbrunnen war gegeben.

1989 erhielt die Wörsinger Mineralquelle die amtliche Anerkennung als natürliches Mineralwasser und nach Fertigstellung der Produktionsstätte konnten im folgenden Jahr die ersten Flaschen befüllt werden.

Zur Erinnerung an den Ursprung der Mineralquelle tragen die Wörsinger-Flaschen auf dem Etikett das Bild eines Ammoniten aus dem Muschelkalk.